Katzenelend/ Kastrationspflicht

Streunerkater Jerry

Ein kleiner Film von Jerry, ein Streuner, auf sich allein gestellt. Man kann nur erahnen, was er durchgemacht hat.

 

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In Schleswig-Holstein gibt es nach unseren Schätzungen rund 75.000 freilebende Katzen.

 

Wir kommen immer wieder zu Stellen, wo im Schnitt 10-40 elendige Katzen anzutreffen sind, um die sich niemand kümmert bzw. für die sich niemand verantwortlich fühlt. Es fängt oft an mit einer unkastrierten Katze, und auf einmal sind es viel zu viele. 

 

 

Wie kommt es dazu:

  • Unkastrierte Hof- und Freigänger katzen sowie ausgesetzte Katzen vermehren sich unkontrolliert. Katzen können ab einem Alter von 5 bis 6 Monaten geschlechtsreif werden, und von einer nicht kastrierten Katze kann es innerhalb eines Jahres bis zu 35 Nachkommen geben.

 

  • Der Bestand an freilebenden Katzen wächst, und damit das Katzenelend. Viele dieser Tiere hungern, leiden an Parasiten, erkranken oder sind verletzt. Man bemerkt sie oft nicht, da sie sich gut verstecken oder sie einfach verscheucht werden.

 

  • Das Gerücht, eine Katze könne erst kastriert werden, nachdem sie einmal geworfen habe, hält sich leider hartnäckig. Um konsequent Nachwuchs und weiteres Elend zu verhindern, sollten Katzen spätestens mit ca. 5 Monaten, Kater mit ca. 6 Monaten kastriert werden.

 

  • Für die Behauptung, Katzen würden durch die Kastration dick, ihr Wesen verändere sich und es schade ihrer Gesundheit, gibt es keinerlei wissenschaftliche Beweise.

 

Kastrieren ist die einzige sinnvolle Lösung, die Überbevölkerung und das Katzenelend einzudämmen.

Wie viele Nachkommen enstehen durch eine unkastrierte Katze?