Katzenelend / Kastrationspflicht

Streunerkater Jerry

Ein kleiner Film von Jerry, ein Streuner, auf sich allein gestellt. Man kann nur erahnen, was er durchgemacht hat.

 

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Wie viele Nachkommen enstehen durch eine unkastrierte Katze?
Download: Wie viele Nachkommen enstehen durch eine unkastrierte Katze?
Strassentiger Nord e.V. Katzenpyramide.p[...]
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Leider werden immer mehr Katzen ausgesetzt, zurückgelassen oder einfach entsorgt, und unkastrierte Freigängerkatzen sowie ausgesetzte, verwilderte Katzen bzw. Katzen auf Höfen vermehren sich unkontrolliert.
 
Dies führt zu einem extremen Anstieg von halb verhungerten, leidenden und kranken Tieren in der Region, die man häufig gar nicht bemerkt, da sie sich verstecken oder verscheucht werden. Die Population eines einzigen Katzenpaares kann in 2 Jahren auf über 30 anwachsen.

Wir kommen immer wieder zu Stellen, wo im Schnitt 10-40 elendige Katzen anzutreffen sind, um die sich niemand kümmert bzw. für die sich niemand verantwortlich fühlt.

 


 

 

Sie haben kein Futter, sind unterernährt und voller Parasiten.  Sie sind krank, und leiden oft an verschiedenen Krankheiten Katzenschnupfen, Katzenseuche, FIV, FIP, FELV - alles Krankheiten, die sich auch auf z.B. Freigängerkatzen übertragen.

 

ein Streunerkater, um den sich bisher niemand kümmerte. Man sieht ihm das harte Leben an

Das einzige, was hilft, ist Kastrieren

  • Das Gerücht, eine Katze könne erst kastriert werden, nachdem sie einmal geworfen hat, hält sich leider hartnäckig. Um konsequent Nachwuchs zu verhindern, sollten die Tiere vor Eintritt der Geschlechtsreife (Katzen mit ca. 6 Monaten, Kater mit ca. 8-10 Monate) kastriert werden. Hier finden Sie weitere Infos zum Thema Kastration (Infos von einer anderen Katzenschutzorganisation)
  • Kastrieren hilft, die Welle der Übervölkerung einzudämmen. Es macht die Tiere nicht dick und faul, schadet ihrer Gesundheit nicht und ändert auch nicht ihre Persönlichkeit, wie mancher fälschlicherweise annimmt.
  • Lassen Sie Ihre Katzen und Kater unbedingt kastrieren und die Freigänger mit einem Mikrochip versehen, Sie leisten damit einen wirksamen Beitrag zur Bekämpfung des Katzenelends. Lassen Sie Ihre Freigänger registrieren auf Tasso oder beim Deutschen Tierschutzbund (www.registrier-dein-tier.de)

 

Nur durch die Kastration kann weiteres Elend verhindert werden.

 



Mehr Infos

Der Dt. Tierschutzbund, bei dem wir Mitglied sind, hat verschiedenste Informationen zum Thema zusammengestellt.

 

Diese finden sich hier

 

http://www.tierschutzbund.de/freilebende_katzen.html

 

http://www.tierschutzbund.de/katzenschutz.html

15.06.2011: Ein aktueller Artikel des Dt. Tierschutzbundes zum Thema Katzenelend
Kastration_hilft_DudT_03-11.pdf
PDF-Dokument [271.7 KB]

Land Schleswig-Holstein

2014/2015 gibt es eine Kastrationsaktion vom Land SH. 

 

 

(ots) 22.10.2013 KIEL. Umweltminister Robert Habeck ruft Katzenhalter und Katzenhalterinnen dazu auf, ihre Tiere kastrieren zu lassen. "Das gehört zu einer verantwortungsvollen Katzenhaltung dazu. Katzenhalterinnen  und Katzenhalter leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zum allgemein Tierschutz", sagte Habeck heute (22. Oktober 2013).  Um das Bewusstsein für die Notwendigkeit zu schärfen, wird in den kommenden Wochen ein Flyer des Ministeriums über Ordnungsämter, Amtstierärzte und Tierschutzvereine verteilt werden.

 

Hintergrund für den Appell ist, dass die Zahl der frei lebenden, nicht an Menschen gebundenen Katzen stetig steigt. Die frei lebenden Katzen werden auf der Suche nach Nahrung nicht immer fündig, ein Teil der Tiere ist krank oder verletzt. Gleichwohl sorgen diese Katzen für Nachwuchs und werden dabei häufig von freilaufenden Hauskatzen unterstützt. Viele der jungen Katzen werden krank geboren und leiden unter Mangelernährung, Parasitenbefall und Infektionen. Katzenhalter sollten sich daher umfassend über die Möglichkeiten der Kastration ihrer Katzen und Kater bei ihrem Tierarzt oder ihrer Tierärztin informieren, sagte Habeck.

 

Als weiteren Schritt prüft das Umweltministerium, auf Basis des neuen Tierschutzgesetzes des Bundes, den Kreisen weitergehende Möglichkeiten zu geben, um die Katzenpopulation einzudämmen. "Es ist wichtig, den lokalen Besonderheiten entsprechend zu handeln. Nicht überall sind die Probleme gleich", betonte Habeck. Das Umweltministerium wird die gesamte Problematik mit Tierschutzverbänden, Tierärzten und Kommunen erläutern und nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Nicola Kabel | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7068 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mailpressestelle@melur.landsh.de

 

hier der Link zu dieser Meldung

hier der Link zum Flyer

Landesverordnung über die Übertragung der Ermächtigung zur Festlegung von Schutzgebieten für freilebende Katzen (Schleswig-Holstein) Vom 25. November 2014
Landesverordnung §13b SH VO.pdf
PDF-Dokument [5.8 KB]
Gegen das Katzenelend – Landesregierung gibt Kommunen rechtliche Möglichkeit zum Handeln Datum 18.11.2014
Landesportal Schleswig Holstein - Medien[...]
PDF-Dokument [113.3 KB]

Bundesebene: Änderung im Tierschutzgesetz vom 4.7.2013

 

NEU:

§ 13b 

Die Landesregierungen werden ermächtigt, durch Rechtsverordnung zum Schutz freilebender Katzen bestimmte Gebiete festzulegen, in denen
1.
an diesen Katzen festgestellte erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden auf die hohe Anzahl dieser Tiere in dem jeweiligen Gebiet zurückzuführen sind und
2.
durch eine Verminderung der Anzahl dieser Katzen innerhalb des jeweiligen Gebietes deren Schmerzen, Leiden oder Schäden verringert werden können.
In der Rechtsverordnung sind die Gebiete abzugrenzen und die für die Verminderung der Anzahl der freilebenden Katzen erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Insbesondere können in der Rechtsverordnung
1.
der unkontrollierte freie Auslauf fortpflanzungsfähiger Katzen in dem jeweiligen Gebiet verboten oder beschränkt sowie
2.
eine Kennzeichnung und Registrierung der dort gehaltenen Katzen, die unkontrollierten freien Auslauf haben können, vorgeschrieben
werden. Eine Regelung nach Satz 3 Nummer 1 ist nur zulässig, soweit andere Maßnahmen, insbesondere solche mit unmittelbarem Bezug auf die freilebenden Katzen, nicht ausreichen. Die Landesregierungen können ihre Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf andere Behörden übertragen.
Zusammenfassung §13b
Änderung TS-Gesetz §13b.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

 

und hier ein Link mit allen Details dazu  (Entwürfe, Beratungen, etc.)

 

Am 14.11.2012 hat der Landtag SH beschlossen, den Tierschutz in die Landes-Verfassung aufzunehmen.

Gesetzentwurf und Beschluss vom 14.11.2012
Landtag SH 18-0283 14 11 2012 Aufnahme T[...]
PDF-Dokument [18.8 KB]
Pressemeldung zur Aufnahme des Tierschutzes in die Verfassung
plenum-online Dezember 2012.pdf
PDF-Dokument [39.3 KB]